Margrete – Laesö Faergen

Oktober 2007

Wie schön, wenn alles so vertraut ist.
Und ich keine Angst haben muss, „nach oben“ fahren zu müssen.
Und mein Stammplatz ist frei!

Wenn das heute gut geht, brauche ich nie mehr Angst vor Seekrankheit zu haben!!!
Mein Rödspätterfilleter ist himmlisch gut wie immer.
Aber – Stabilisatoren hin oder her – es schaukelt!
Das Schiff wackelt!!
In alle Richtungen! Rauf und runter, nach links und nach rechts!
Ich esse und drücke meinen Akkupressurpunkt.
Noch merke ich nichts.

Ein kleiner Junge am Nachbartisch wird ganz gelbgrün im Gesicht. Oh nein, oh doch! Er muss sich übergeben!
Ich drücke und esse.
Noch geht es, nein, ich werde auch nichts merken!
Die Akkupressur hat schließlich in Alaska 8 Stunden lang für Ruhe gesorgt!
1 Stunde ist vergangen.
Noch 30 Minuten muss ich durchhalten.
Ob es klug ist, jetzt zu schreiben? Aber sich jetzt hinzusetzen und in sich hineinzuhorchen ist sicher gefährlicher. Also schreiben. Und fotografieren. Was?
Meinen Akkupressurpunkt.

2akkupressurpunkt.JPG

Das wird ja einen schönen blauen Fleck geben. Aber alles ist besser als seekrank zu sein!
Und immer noch 25 Minuten!

Tatsächlich, ich schaffe es!!!!! Nicht einmal der Anflug von Seekrankheit!

Beim Rausgehen gebe ich noch mein Wissen über Akkupressurpunkte an die Mutter des kleinen Jungen weiter.

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