Innervillgraten – die erste Wanderung

Dienstag
ein Blick aus dem Fenster: ein strahlend blauer Himmel.
Wir wollen einen Spaziergang machen, noch keine Wanderung!
Aber die erste Steigung werden wir mit Monika und Hans-Martin gemeinsam gehen, schließlich wollen wir uns an das Steigen gewöhnen. Und unsere Lektion: viel viel viel langsamer gehen! DAS geht ja wunderbar! Ohne zu schnaufen, ohne rasendes Herzklopfen sind wir oben! Gestern war ich an dieser Stelle zweimal außer Atem!!!Und dann gehen wir den Weg doch weiter! Wir können doch über den Ahornberg zurückgehen!
Ganz schnell sind wir oberhalb des Dorfes:

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So viel gibt es zu sehen:

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Wollige Glockenblume?

Ein Wespennest, im Aufbau:
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Und immer wieder traumhafte Ausblicke:
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Die erste Rast an einer alten Wassermühle:
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Hier könnten wir abbiegen. Aber die Karte ist wirklich nicht so genau. Ob wir doch noch ein bisschen auf diesem Weg bleiben? Dieses langsamen Gehen strengt wirklich nicht an.
Und es gibt so viel zu sehen:
Blumen und Schmetterlinge in solch einer Vielfalt:

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Und dann sind wir auch schon bei Thalet!!
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1700 m hoch!
Und wir sind immer noch nicht kaputt!
Aber wir müssen auch an den Rückweg denken! Und wir dürfen uns nicht überanstrengen! Zur Ahornalm noch eine Stunde – und das ist ja schon Rückweg, das schaffen wir!
Also quer über den Hof, aber da ist ein Zaun, geschlossen. Das kann doch nicht der Weg sein?! Na gut, gehen wir auf dem Weg noch ein bisschen weiter, noch 15 Minuten, dann müssen wir zurück!
Und dann sind wir auch schon auf der
Schmidhof Alm!!!
1900 m hoch!
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Jetzt aber zurück!
Rast machen wir an einem kleinen See, künstlich angelegt?, voller Forellen!!

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Ist das schön hier!

24felsthymian.JPG Winzigkeiten: Felsen mit Thymian und Flechten 28flechte.JPG
Größe: Berge und wilde Bäche 22bachwolke.jpg 25wegberge.jpg

Der Rückweg wird hart: die Knie!!
Und es geht immer bergab!

Wie gut, dass es noch so viel zu sehen gibt:

Blumen und Tiere: 27bergflockbienem.JPG 23kalb.jpg

Jetzt haben wir es so gut wie geschafft.

Die Almen sind so grün, dass es nicht zu glauben ist, dass diese Farben natürlich sind:
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Überall wird Heu gemacht:
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Und dabei ist es so steil, dass wir es kaum schaffen, uns auf den Beinen zu halten – und diese Leute arbeiten schwer!!

Die letzten Meter sind wirklich hart!
Wie gut, dass der Gannerhof eine wunderbare Sauna hat!
Mit Heubett!
Traumhaft!

Eine Reaktion zu “Innervillgraten – die erste Wanderung”

  1. barbro

    Wenn du nicht geschummelt hast, dann habt ihr ja eine tolle Vorübung für den Kerkis auf Samos geschafft. Das müßt ihr im nächsten Jahr erwander! Wie immer einschöner Text und so wunderbare Fotos. Ich freue mich auf weitere Berichte.

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