Tappeiner Weg – Gilfklamm

Kaum hat ist der Algunder Wallweg zu Ende, hat man auch schon Meran erreicht und die Tappeiner Promenade.

Welch ein Unterschied zu den bäuerlich rustikalen Waalwegen!
Sorgfältig verlegte und sauber gefegte Steine:


zartcreme Bänke:

kühle Brunnen

Immer wieder geheimnisvolle Türen, kaum zu erkennen im Efeu:

Was mag sich hinter diesen Toren verbergen? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, hier im Schatten, umgeben von sorgfältig angelegten Blumenbeeten, traumhaften Ausblicken auf Meran und das Etschtal.
Fast alle Pflanzen sind beschildert:

Baumfarne, Erinnerungen an Gouadeloupe
Kakteen im mediterranem Garten, von der Familie Ladurner über drei Generationen angelegt

Ja und dann ist die Promenade zu Ende, wir müssen irgendwie nach unten. Steil nach unten? Nein, das machen die Knie nicht mit! Wir laufen weiter, der Zenoberg, die Zenoburg, kein Blick dafür, wir wollen nach unten! Da rauscht ein Fluss, Menschen gehen im kühlen Schatten, hier ist es jetzt heiß heiß heiß: Und dann kommt die Überraschung!! Es gibt einen wunderschönen Weg zur Passer hinunter, schattig, mit Bänken, in deren Lehnen Gedichte gebrannt sind!

Noch eine Überraschung! Figuren aus/mit Pflanzen gestaltet:

Entdeckst du den Specht hinter dem Atlas? Ist das Nessie? ach, das Gold ist noch viel goldener!

Nein, das wusste ich nicht:

Wieder ein schöner Weg! Wieder Schatten! Wieder Ausblicke! Wieder Blumen!

Wir sind am Elisabeth Park. Nein, diese Sissi fotografiere ich nicht! Für mich ist Sissi untrennbar mit Romy Schneider verbunden, da kann die Haltung der Frau des Denkmals noch so königlich sein wie H. meint.

Ja, unsere Entscheidung steht fest: wir gehen auf dem Marlinger Waalweg zurück!
Und dieser Rückmarsch ist als Ende des Algunder Waalweges beschrieben, denn dort haben wir diese Wanderung ja begonnen.

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